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Zwischen 4.200 und 4.500 Euro brutto liegen netto rund 170 Euro. Der Grenzsteuersatz frisst den größeren Teil der Differenz.
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Samstag, 24. Oktober 2026
Vom Bruttogehalt bleibt nach Steuern und Sozialabgaben oft deutlich weniger als erwartet. Der Rechner schätzt das Netto, trennt Steuern von Beiträgen und zeigt die Abzugsquote, mit der sich Angebote realistisch vergleichen lassen.
Rechner
Was bleibt vom Bruttogehalt nach Steuern und Sozialabgaben?
Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.
Ergebnis
2.731,7 €
Geschätztes Nettogehalt pro Monat bei 4.200 € brutto
4.200 − 888,3 Sozialabgaben − 580 Steuern = 2.731,7 €
Zuerst werden die Sozialabgaben ermittelt: Krankenversicherung mit 7,3 Prozent plus halbem Zusatzbeitrag, Pflegeversicherung mit 1,8 Prozent und einem Zuschlag für Kinderlose, Rentenversicherung mit 9,3 Prozent und Arbeitslosenversicherung mit 1,3 Prozent. Oberhalb der Beitragsbemessungsgrenzen steigen die Beiträge nicht weiter.
Für die Lohnsteuer wird ein vereinfachtes zu versteuerndes Einkommen gebildet: Bruttogehalt abzüglich Vorsorgeaufwand, Werbungskostenpauschale und Sonderausgabenpauschale. Darauf läuft der Einkommensteuertarif, bei Steuerklasse III im Splittingverfahren.
Das Ergebnis ist eine belastbare Schätzung, keine Lohnabrechnung. Kinderfreibeträge, Freibeträge aus der Steuerkarte, geldwerte Vorteile, betriebliche Altersvorsorge und Einmalzahlungen verschieben das Netto und lassen sich nur individuell abbilden.
| Rechenweg | Formel |
|---|---|
| Krankenversicherung | min(Brutto; BBG) × (7,3 % + Zusatz ÷ 2) |
| Pflegeversicherung | min(Brutto; BBG) × (1,8 % + Zuschlag Kinderlose) |
| Rentenversicherung | min(Brutto; BBG) × 9,3 % |
| Arbeitslosenversicherung | min(Brutto; BBG) × 1,3 % |
| Steuerbasis | Brutto − Vorsorgeaufwand − Pauschalen |
| Netto | Brutto − Sozialabgaben − Steuern |
Zwischen 4.200 und 4.500 Euro brutto liegen netto rund 170 Euro. Der Grenzsteuersatz frisst den größeren Teil der Differenz.
Bei stark unterschiedlichen Einkommen bringt die Kombination III und V mehr monatliche Liquidität, die Jahressteuer bleibt gleich.
Der Zuschlag in der Pflegeversicherung kostet bei 4.200 Euro brutto rund 25 Euro im Monat.
Oberhalb der Bemessungsgrenzen wirken nur noch Steuern, die Abzugsquote sinkt mit jedem weiteren Euro.
Freibeträge, Kinderfreibeträge, Zusatzbeiträge der Kasse, Sachbezüge und betriebliche Altersvorsorge sind individuell und hier nicht abgebildet.
Monatlich ja, über das Jahr nicht. Die gemeinsame Steuer richtet sich nach dem Splittingtarif, die Klassen verteilen nur die Vorauszahlung.
Deutlich mehr als das Brutto. Die Vollkosten samt Arbeitgeberanteilen zeigt der Arbeitgeberkosten-Rechner.
Nein. Dort fallen keine Arbeitnehmeranteile an; Kranken- und Altersvorsorge werden vollständig selbst getragen.