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ETF-Sparplan-Rechner mit Kosten und Sparziel

Der Rechner führt Einmalanlage, monatliche Rate, Laufzeit und Rendite zusammen und zieht die laufenden Fondskosten direkt ab. Umgekehrt nennt er die Rate, die für ein Sparziel in der gewünschten Zeit nötig ist.

Rechner

ETF-Sparplan-Rechner

Was wird aus einem monatlichen ETF-Sparplan?

Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.

Ergebnis

168.303,53 €

Depotwert nach 20 Jahren bei 6,8 Prozent Rendite nach Kosten

5.000 × (1+i)^240 + 300 × ((1+i)^240 − 1) ÷ i × (1+i) = 168.303,53 €

Eingezahlt
77.000 €
Wertzuwachs
91.303,53 €
Anteil Zuwachs
54,25 %
Rendite nach Kosten
6,8 %

So arbeitet der Rechner

Gerechnet wird monatlich: Die Jahresrendite abzüglich der laufenden Kosten wird in einen Monatszinssatz umgerechnet, die Raten werden zum Monatsbeginn angelegt. Das entspricht der üblichen Ausführung von Sparplänen und liegt näher an der Praxis als eine jährliche Rechnung.

Die laufenden Kosten, im Fondsblatt als TER ausgewiesen, werden von der Rendite abgezogen, weil sie täglich im Kurs anfallen. Ordergebühren des Brokers sind darin nicht enthalten; bei kostenlosen Sparplanausführungen ist das unerheblich, bei prozentualen Gebühren sollte der Kostensatz entsprechend höher angesetzt werden.

Das Ergebnis ist eine Modellrechnung mit konstanter Rendite. Tatsächlich schwanken Märkte, und die Reihenfolge der Jahre verändert das Endergebnis erheblich. Steuern auf Kursgewinne und Vorabpauschale sind nicht berücksichtigt, ebenso keine Anpassung der Rate an die Inflation.

Die wichtigsten Kennzahlen

Eingezahlt
Summe aus Einmalanlage und allen Raten. Sie ist der Vergleichswert, an dem der Wertzuwachs gemessen wird.
Wertzuwachs
Differenz zwischen Depotwert und Einzahlungen. Bei langen Laufzeiten macht er den größeren Teil des Endwerts aus.
Rendite nach Kosten
Erwartete Rendite abzüglich TER. Ein Unterschied von 0,3 Prozentpunkten kostet über 25 Jahre einen mittleren fünfstelligen Betrag.
TER
Laufende Fondskosten pro Jahr. Bei breiten Indexfonds liegen sie meist zwischen 0,05 und 0,3 Prozent.
Sparrate
Monatlicher Betrag. Sie ist der Hebel, der sich tatsächlich steuern lässt, während die Rendite nur geschätzt werden kann.

Formeln im Überblick

RechenwegFormel
Monatszinsi = (1 + r − TER)^(1 ÷ 12) − 1
Endwert RatenWert = Rate × ((1 + i)^n − 1) ÷ i × (1 + i)
Endwert EinmalanlageWert = Einmalanlage × (1 + i)^n
Nötige RateRate = (Ziel − Einmalanlage × (1 + i)^n) ÷ Rentenfaktor
EingezahltEinzahlung = Einmalanlage + Rate × n
Anteil ZuwachsAnteil = 1 − Einzahlung ÷ Endwert

Fälle aus dem Betrieb

Sparplan über 20 Jahre

5.000 Euro Start, 300 Euro im Monat, 6,8 Prozent nach Kosten: Aus 77.000 Euro Einzahlung werden rund 175.000 Euro Depotwert.

Sparziel für eine Immobilie

Wer in zehn Jahren 80.000 Euro Eigenkapital braucht und 10.000 Euro mitbringt, muss bei 5 Prozent rund 450 Euro im Monat einzahlen.

Kosten zweier Fonds vergleichen

0,07 gegen 0,45 Prozent TER bei 400 Euro Rate über 30 Jahre: Der Unterschied summiert sich auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Altersvorsorge im Betrieb

Für eine Zusage über 150.000 Euro in 15 Jahren nennt der Rechner die Rate, die in die Rückdeckung fließen muss – Grundlage für die Rückstellung.

Häufige Fragen

Welche Rendite ist realistisch?

Breite Aktienindizes haben langfristig zwischen sechs und acht Prozent pro Jahr erreicht. Für eine Planung ist ein Wert am unteren Rand sinnvoll, weil er weniger Enttäuschung erzeugt als eine Fortschreibung guter Jahre.

Sind Steuern berücksichtigt?

Nein. Kursgewinne unterliegen der Abgeltungsteuer, bei thesaurierenden Fonds fällt zudem jährlich die Vorabpauschale an. Das Ergebnis ist ein Bruttowert vor Steuern.

Was bedeutet die Reihenfolge der Renditen?

Schwache Jahre am Anfang sind bei einem Sparplan günstig, weil Anteile billiger eingekauft werden. Schwache Jahre kurz vor dem Ziel wirken dagegen stark negativ auf den Endwert.

Monatlich oder jährlich einzahlen?

Der Unterschied ist gering. Monatliche Raten glätten den Einstiegskurs, jährliche Einzahlungen zu Jahresbeginn bringen rechnerisch einen kleinen Vorsprung. Ausschlaggebend ist, dass die Rate durchgehalten wird.