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Rentenrechner für Entgeltpunkte und Rentenhöhe

Zwei Rechenwege: die Rente aus bereits erworbenen Entgeltpunkten und eine Prognose, die das heutige Einkommen bis zum Rentenbeginn fortschreibt. Beide Ergebnisse sind Schätzwerte auf Basis der eingetragenen Größen.

Rechner

Rentenrechner

Welche monatliche Bruttorente ergeben die erworbenen Rentenpunkte?

Komma oder Punkt sind beide möglich. Die Rechnung läuft direkt im Browser, es werden keine Eingaben übertragen.

Ergebnis

1.570,42 €

38,5 Punkte zum Rentenwert 40,79 €

38,5 × 40,79 = 1.570,42 €

Bruttorente ohne Abschlag
1.570,42 €
Abschlag
0 %
Jahresrente brutto
18.844,98 €
Nach Kranken- und Pflegebeitrag (ca. 11 %)
1.397,67 €

So arbeitet der Rechner

Im Modus Aus Rentenpunkten wird die Summe der Entgeltpunkte mit dem Rentenwert multipliziert. Die Punktesumme steht in der jährlichen Renteninformation, der Rentenwert wird regelmäßig angepasst und ist deshalb ein Eingabefeld – wer mit einem älteren Wert rechnet, unterschätzt das Ergebnis. Ein früherer Rentenbeginn wird mit 0,3 Prozent Abschlag je Monat berücksichtigt, maximal für 48 Monate.

Der Modus Prognose ermittelt zuerst die Punkte pro Jahr: Bruttojahresgehalt geteilt durch das Durchschnittsentgelt aller Versicherten. Wer genau den Durchschnitt verdient, erhält einen Punkt pro Jahr. Mehr als etwa 2,1 Punkte sind nicht möglich, weil die Beitragsbemessungsgrenze den beitragspflichtigen Teil des Einkommens begrenzt – der Rechner kappt entsprechend.

Der Prognosewert unterstellt gleichbleibendes Einkommen, gleichbleibenden Rentenwert und durchgehende Beitragszahlung. Lücken durch Elternzeit, Selbstständigkeit oder Arbeitslosigkeit senken das Ergebnis, Rentenwertanpassungen heben es. Für eine verbindliche Auskunft ist die Rentenversicherung zuständig.

Die wichtigsten Kennzahlen

Entgeltpunkt
Die Währung der gesetzlichen Rente. Ein Jahr mit einem Einkommen genau in Höhe des Durchschnittsentgelts ergibt einen Punkt, das halbe Durchschnittsentgelt einen halben.
Aktueller Rentenwert
Der Eurobetrag, den ein Entgeltpunkt als monatliche Rente auszahlt. Er wird jährlich angepasst und ist die zentrale Stellgröße für die Rentenhöhe.
Durchschnittsentgelt
Das rechnerische Durchschnittseinkommen aller Versicherten. Es ist der Maßstab, an dem das eigene Einkommen jedes Jahr gemessen wird.
Beitragsbemessungsgrenze
Die Obergrenze des beitragspflichtigen Einkommens. Darüber liegende Gehaltsteile erhöhen die Rente nicht, weshalb die Punkte pro Jahr bei rund 2,1 enden.
Zugangsfaktor
Der Auf- oder Abschlag für den Rentenbeginn. Früher Beginn kostet 0,3 Prozent pro Monat dauerhaft, späterer Beginn bringt 0,5 Prozent pro Monat zusätzlich.

Formeln im Überblick

RechenwegFormel
MonatsrenteRente = Entgeltpunkte × Rentenwert
Punkte pro JahrPunkte = Bruttojahresgehalt ÷ Durchschnittsentgelt
Punkte zum Rentenbeginnbisherige Punkte + Punkte pro Jahr × Restjahre
AbschlagRente × (1 − 0,003 × Monate)
Zuschlag bei spätem StartRente × (1 + 0,005 × Monate)
RentenniveauJahresrente ÷ heutiges Bruttojahresgehalt × 100

Fälle aus dem Betrieb

Renteninformation prüfen

38,5 Punkte bei einem Rentenwert von 40,79 Euro ergeben rund 1.570 Euro brutto im Monat. Nach Kranken- und Pflegebeitrag bleiben etwa 1.398 Euro, Steuern sind darin noch nicht berücksichtigt.

Zwei Jahre früher aufhören

24 Monate vor der Regelaltersgrenze kosten 7,2 Prozent. Aus 1.570 Euro werden 1.457 Euro – dauerhaft, nicht nur bis zur Regelaltersgrenze.

Gehaltssprung einordnen

10.000 Euro mehr Jahresgehalt bringen bei einem Durchschnittsentgelt von 50.493 Euro rund 0,2 Punkte pro Jahr. Über 18 Jahre sind das etwa 3,6 Punkte oder 147 Euro Monatsrente.

Versorgungslücke beziffern

Liegt die prognostizierte Jahresrente bei 45 Prozent des heutigen Bruttos, bleibt eine Lücke von mehr als der Hälfte. Diese Zahl ist der Ausgangspunkt für betriebliche und private Vorsorge.

Häufige Fragen

Woher kommt die Zahl meiner Entgeltpunkte?

Sie steht im Rentenkonto und in der jährlichen Renteninformation. Dort sind auch die bereits erworbenen Anwartschaften und der Stand der Beitragsjahre ausgewiesen.

Warum ist der Rentenwert ein Eingabefeld?

Er wird jährlich angepasst. Ein festverdrahteter Wert würde veralten, deshalb lässt sich der jeweils geltende Betrag eintragen und das Ergebnis bleibt nachvollziehbar.

Ist die Rente steuerfrei?

Nein. Ein Teil der Rente ist steuerpflichtig, der Anteil richtet sich nach dem Jahr des Rentenbeginns. Zusätzlich fallen Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung an.

Wie genau ist die Prognose?

Sie ist eine Modellrechnung mit konstantem Einkommen und konstantem Rentenwert. Reale Verläufe weichen ab; verbindliche Auskünfte gibt nur die Rentenversicherung.